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In der schönen Kulisse des Zeidlerschlosses fand die Abschlusswahlveranstaltung der FREIEN WÄHLER Feucht statt. Bernd Honigmann aus Schwabach sorgte für die musikalische Umrahmung am Klavier. Den ersten Redebeitrag des Abends lieferte Birgit Ruder, die Bürgermeisterkandidatin der FW Feucht.
In ihrer emotionalen Rede ging sie zuerst auf den Ursprung der Freien Wähler in den 1950er Jahren ein. Einer der geistigen Väter der Freien Wähler in Unterfranken war Walther Baier, der Vater von Thomas Baier, den Birgit Ruder letztes Jahr kennenlernte und der mit über 70 Jahren mit seinem Powerplan 55+ beweist, dass er nicht zum “alten Eisen” gehört. Nicht Ruhestand, sondern Wohlstand ist seine Devise, und dieses Konzept will Birgit Ruder in Feucht voranbringen.
Aber auch für junge Menschen will sie Konzepte anbieten, ob Jugendclub, Bistro mit Billard oder Bürgertreff- ein Freizeitangebot, dazu bezahlbaren Wohnraum und Ausbildungsplätze vor Ort. Der Mensch in Feucht, steht immer im Mittelpunkt, deshalb wird das Gesundheitsmanagment der Zukunft ein zentraler Baustein sein. Dazu gehören gesunde Lebensmittel- lokal, regional und saisonal. Die Freien Wähler stehen für die Mitte- eine starke Mitte, deshalb ist Birgit Ruder stolz darauf, auf der Kandidatenliste für den Gemeinderat genau diese Menschen zu haben: Schornsteinfeger-, Bäcker,- Industriemeister, aber auch die Fleischfachverkäuferin oder Pflegekraft, alles Menschen, die mit beiden Beinen fest im Leben stehen, von 21 – 70 Jahren auch Menschen in der Mitte ihres Lebens, dazu ein Frauenanteil von fast 50 %. Birgit Ruder sagt: “Politik muss weiblicher werden. Wir brauchen frischen Wind in der Kommunalpolitik, deshalb bitte ich Sie, uns bei der Kommunalwahl ihr Vertrauen auszusprechen!”.
“Frankensprecher” Prof.(Univ.Lima) Dr. Peter Bauer, Bayerns Patienten-und Pflegebeauftragter, erläuterte, mit welchen Massnahmen sich die Pflegesituation verbessern lässt. Für ihn ist die Aufwertung des Pflegeberufes, er nennt es gern “Charme-Offensive” ganz wichtig. So, wie es Birgit Ruder schon angesprochen hatte, müssen wir es schaffen, gerade junge Leute für diesen wertvollen Beruf zu begeistern. Pflege ist aus seiner Sicht eine Berufung, im wahrsten Sinne des Wortes, und es gilt auch hier, die Digitalisierung voranzubringen, gewisse Tätigkeiten durch Maschinen zu ersetzen. Dabei ist ihm wichtig, dass Roboter nur ein Hilfsmittel sind, damit der Pflegealltag von Pflegenden entlastet wird, auch zu Hause. Empathie, Zuwendung und Mitmenschlichkeit dürfen durch Maschinen nicht ersetzt werden.
Den letzten Redebeitrag des Abends lieferte Bezirkstagspräsident und Landrat Armin Kroder. Er warb vor allem für einen respektvollen Umgang miteinander. Schwächeren zu helfen und Stärkeren Freiräume zu lassen, menschlich und fair in einem guten Miteinander für das Wohl der Menschen im Landkreis zu sorgen, ist für ihn ein Hauptanliegen. Denn für alle FREIEN WÄHLER steht der Mensch im Mittelpunkt!